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Schitourenwochenende Triebental
18. - 20. Februar 2011

Freitag, 18.2.2011
Während der Anreise ins Triebental begleiten uns vorerst Nebel und Bewölkung. Auf der Anhöhe der Kaiserau jedoch erwarten uns überraschend Sonne und blauer Himmel. Die Stimmung schlägt mit einem Schlag ins Positive.

Im Triebental angekommen fahren wir ohne Stopp Richtung Talschluss und starten die erste Tour mit Ziel Kerschkern (2255 m). Ziemlich hohe Temperaturen herrschen auf den gesamten 1100 Höhenmetern, die uns durch die wunderbare Bergwelt der Triebener Tauern führen.

Um der im Schatten liegenden Normalaufstiegsspur und dem allgemeinen Schneemangel zu entgehen, entscheiden wir, das Gipfelkar aufzusteigen und auch wieder abzufahren. Die Aufstiegsspur ist aufgrund ihrer Steilheit und unterschiedlichsten Schneearten nicht die einfachste, wird aber von allen mit Bravour und bemerkenswerter Trittsicherheit gemeistert.

Mit einer problem- und sturzlosen Abfahrt, die weit besser als erwartet gelingt, geht der erste Tag zu Ende.

Samstag, 19.2.2011
Der Tag beginnt trüb und wolkenverhangen. Daran wird sich auch bis zum Abend nichts ändern. Als Tourenziel wurde die Krugkoppe (2042 m) vereinbart.

Ab 1500 m gestaltet sich die Wegsuche im immer tiefer greifenden Nebel etwas schwierig. Im ersten Anlauf, der uns Richtung Gamskögelgipfel führt, brechen wir auf 1850 m ab, genießen aber eine unerwartet schöne Abfahrt in anfangs harschigem, dann aber pulvrigem Schnee.

Der 2. Aufstiegsversuch, bei dem wir doch noch den Weg Richtung Krugkoppe finden, endet aber ebenfalls bei 1800 m. Auch dieses Mal ist die Abfahrt besser als angenommen.

Obwohl uns an diesem Tag kein Gipfelerlebnis gegönnt ist, verbuchen wir wieder knapp 1100 Höhenmeter und 2 tadellose, unfallfreie Abfahrten.

Sonntag, 20.2.2011
Von der Früh weg scheint die Sonne. Alle sind motiviert und nehmen um 9:00 Uhr den Triebenkogel (2055 m) in Angriff. Der Abmarsch beginnt vor unserer Haustür.

Nach einer kurzen Tragepassage durch dichtes Unterholz erreichen wir die Kälberhütte. Ab diesem Punkt herrschen relativ gute Schnee- und Geländebedingungen, das Wetter kann ohnehin kaum besser sein. In Richtung Gipfel, dessen windausgesetzte Seiten abgeblasen bzw. von harter Schneeoberfläche gekennzeichnet sind, sind alle nochmals gefordert konzentriert zu gehen. Sonne und Windstille am Gipfel lassen uns das umliegende Bergpanorama und die mitgeschleppte Jause so richtig genießen.

Die Abfahrt, die einmal mehr überraschend gut über die Bühne geht, stellt einen würdigen Abschluss dieser 3 Tage dar.

Alle Teilnehmer sind kompetent und gut in Form. Vom ersten Schritt an steht fest, dass sie schon einige Touren und Höhenmeter in den Beinen haben. Man kennt sich, was den Umgang mit- und untereinander auch bei einer Gruppengröße von 13 Personen sehr erleichtert. Dass auch der Spaß nicht zu kurz kommt, erübrigt sich fast erwähnt zu werden.

Unser Quartiergeber, Fam. Leitner, sorgt an allen Tagen gekonnt, dass niemand weder Schitour noch Bettruhe mit knurrendem Magen und dehydriert antreten muss. Perfekte steirische Gastlichkeit!

Unsere Befürchtungen, unseren Brettern aufgrund der geringen Schneelage eine Generalsanierung verordnen zu müssen, bewahrheiten sich glücklicherweise nicht.

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