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Schitourenwochenende Krakauebene/Südliche Schladminger Tauern
02. bis 04. März 2012

Wir starten um 07:15 Uhr von Amstetten in Richtung Murtal.

Während wir am Buchauer Sattel und am Triebener Tauern noch zwischen mehr als 1 Meter hohen Schneewänden, aber sonst guten Straßenverhältnissen Richtung Süden fahren, schwindet der Schnee von den Bergen wie die Temperaturen steigen. Langsam aber sicher machen sich leichte Zweifel breit, ob in dem von uns angepeilten Gebiet überhaupt noch Touren möglich sind.

Nach der Auffahrt zur Greimhütte auf gut 1600 m steht jedoch fest, dass uns am ersten Tag eine frühlingshafte Tour auf den gleichnamigen Gipfel auf 2474 m erwartet, die bei ausreichender Schneelage über die Bühne gehen wird.

Herrliches Wetter, leichter Wind und passabler Firn bei der Abfahrt begleiten uns während unserer sportlichen Aktivität. Murauer Bier, Radler und Kaspressknödelsuppe runden das Ende der ersten Tour ab.

Nachdem wir das Hotel Stigenwirth in Krakauebene erreicht, uns dort häuslich eingerichtet sowie bestens zu Abend gespeist haben, beginnen zumindest die geistigen Vorbereitungen für den 2. Tag, der DEN Schigipfel dieser Region zum Ziel hat - den Preber.

Wieder scheint von der Früh weg die Sonne. Auch wenn an diesem Samstag viele Tagesgäste unterwegs sind, brauchen wir keine Angst zu haben, zu wenig Platz auf den breiten Hängen dieses mächtigen Bergstocks vorzufinden. Die Stimmung ist bestens. Wie soll man es auch bei diesen Verhältnissen, die besser nicht sein können, anders erwarten. Auch wenn ab einer gewissen Höhe jeder sein eigenes Tempo geht und seine eigene Spur wählt, erreichen alle gut gelaunt mit noch ausreichend Kraft für die Abfahrt das Schidepot knapp unterhalb des Gipfels, der immerhin 2740 m erreicht. Wir genießen in aller Ruhe ein wunderbares Panorama mit duzenden anderen Gipfeln, die sich uns bei hervorragender Fernsicht präsentieren. Nach einer kurzen Stärkung dürfen wir, allesamt sehr gute Schifahrer, eine etwa 900 Hm-Abfahrt bei "Butterbrotfirn" genießen. Herz was willst du mehr. Vielleicht ein kühles Blondes, aber auch das gibt gleich im Anschluss auf der Sonnenterrasse beim Stigenwirth.

Obwohl für Sonntag schlechtes Wetter vorhergesagt wurde, haben wir Glück und können bei Trockenheit, guter Sicht und warmen, beinahe drückenden Temperaturen unser 3. Ziel, die Tockneralm in Angriff nehmen. Diese erweist sich wie erwartet als leichter Schiberg, aber was die Abfahrt betrifft nicht minder lohnend.

Abschließend danke ich allen Teilnehmern für ihre Disziplin, ihre Geschlossenheit und ihren Humor, die es leicht machte, eine große Gruppe durch diese 3 Tage zu führen.

Karlheinz Pils

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