Senioren - Nationencup 2003 in Wien

Viel Wasser wurde verbraucht an diesen Tagen in Wien, nicht nur zum Gießen sondern auch zum Trinken. 35 Grad im Schatten und eine hohe Luftfeuchtigkeit machten das Golfen in den 5 Tagen nicht zum Vergnügen.Die Konzentration viel jedem schwer auch die Bälle spielten teilweise total verrückt, trotz der ganzen Kühlboxen die auf den Plätzen verteilt waren. Diese zwei Plätze haben keine schattenspendende Bäume und kleine Sonnenschirme sind dafür kein Ersatz. Sechs Doppelrunden wurden in 2 Tagen gespielt, mit einer halben Stunde Pause zwischen einer Doppelrunde. Man kühlte kaum ab in dieser kurzen Zeit, da soll noch einer behaupten Minigolf ist kein Leistungssport.

In drei Tagen Training konnten wir uns und die Bälle auf diese Temperaturen einstellen, unsere Betreuer waren natürlich besonders gefordert. Unser Betreuerteam wurde vom Chef (Fritz) auf beiden Anlagen ihren Fähigkeiten entsprechend eingeteilt. Jeder war am richtigen Platz, Christian und Toni übernahmen die Ballpräperation auf Salto, Liegende Schleife, Brücke und Stumpfe Kegeln. Wex und Heinz waren für die Minigolfanlage zuständig. Ein tolles Betreuerteam, das sehr professionell gearbeitet hat, bei Wex hat man sowieso das Gefühl der kennt jedes Hügele am Siebenerkreis. Bei Heinz konnte man jeden Put erfragen, wenn man nicht weiter wusste und der Gänserndorfer, der auf Bahn 10 zum Einsatz kam brachte einige Asse auf dieser Tempobahn. Auch auf Miniatur war die Ass - Ausbeute mehr als zufriedenstellend. Vom Abwasch bis zum morgendlichen Bahnen kehren und wischen wurde alles gemacht und das ohne Murren."Nur Christian war vom Abwasch nicht begeistert, dafür war er beim Brotaufschneiden einsame Spitze". Ich möchte mich hier bei unserem Betreuerteam ganz herzlich bedanken "ihr wart super".

Österreich 1: Spirk Horst, Andrasch Elfriede, Schöller Manfred, Berger Franz Österreich 2: Fuschlberger Maria, Heschl Paul, Felbab Walter, Abraham Wilhelm
Österreich 3: Curda Alfred,Knotzer Johanna, Ertl Doris, Laukes Heinz Meine Lieblingsstellung in den Pausen, Füße hochlagern
In den Vorrunden lag Österreich 1 deutlich in Führung vor allen anderen Mannschaften, in der enscheidenden Runde war bei allen, außer Franz der Wurm drin. Eigene Fehler machten das Ganze auch nicht besser, wie 4er auf der Vierer, 5er am Favi, dazu kamen noch zwei Bahnverlässe im letzten Drittel, auf Bahn 18. Nächste Runde spielten wir nur noch um den 3. Platz und das war mit 197 die beste Mannschaftsrunde und ich spielte die beste Doppelrunde mit 46 Schlägen. Man kann sagen am Puntesystem gescheitert, der beste Mannschaftsscore ist uns trotzdem geblieben.

Was sonst noch auffiel:

Wenige Nationen waren anwesend.

Irgendwie hatten wir als Heimspieler nicht wirklich einen Platz für uns.

Ein Kühlschrank angeblich zu unserer Verfügung, wurde von anderen Nationen überfüllt.

Dass unsere Spieler für den Veranstalter Bänke schleppen und dann noch angeschnauzt werden.

Kein Politiker bei Eröffnung und Siegerehrung anwesend war.

Es gab auch keine Urkunden für die Platzierten.

Bei der Siegerehrung nur eine Fahne aufgezogen wurde die Deutsche, obwohl noch Fahnenmasten für unsere Mannschaften vorhanden gewesen wären.

Die Niederländer ihr Essen kurz vor ihrer Abreise (22.00 Uhr) doch noch erhielten.

Der Veranstalter punkto Helfer total unterbesetzt war.

Positiv war, wir haben eine tolle Bahnenauswertung von Trend Thomas bekommen, die dem Team bei der Analyse sehr helfen wird.

Die zahlreichen Blumenbeete waren eine Wohltat für`s Auge in diesen heißen Tagen.

Andrasch Elfriede

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