Bericht zur Seniorenmeisterschaft 2002

in Ulmerfeld - Hausmening

 

Die Seniorenmeisterschaften sind zu Ende und wer hier einen sportlichen Bericht von mir erwartet, dann muss ich ihn enttäuschen. Von sportlicher Seite bekam ich nur etwas mit in meinen Spielrunden, denn auch meine offiziellen Trainingsrunden waren gezählt. Ich wollte eigentlich viel mehr fotografieren und filmen, aber leider war das zeit- und wetterbedingt nicht möglich. Ich habe mir daher erlaubt bei den Gänserndorfern ein paar Bilder zu stiebizten, ich hoffe die sind mir nicht böse.

Da das Organisationskomitee für diese Meisterschaft nur aus mir bestand, hatte ich nie den Stress mit," Komitee-sitzungen" , denn ich war immer verfügbar. Das Quartierbestellen erledigte sich praktisch von selbst. Schon im Winter gab es in unserer Homepage eine Quartierliste und für die,die nicht ans Web angeschlossenen sind, wurden Quartier - Kataloge ausgeteilt. Für die Wohnwägen wurden Duschen und WC am anschließenden Fussballplatz organisiert. Warum manche, wie ich später erfuhr, der Meinung waren bei uns könnte man keinen Wohnwagen abstellen, weiß ich nicht. Bei mir haben sie nicht angefragt.

Das Frühjahr war verplant mit Entwürfen für Bankettkarten, Schlußfeier, Einladungen, Ergebnislisten und Ausschrei-bung. Nach der Budgeterstellung stellte sich noch ein kräftiges Minus auf der Einnahmenseite heraus. Eine 3 wöchige Sponsortour stopfte dieses Loch. Wofür ich mich ganz herzlich bei den Gewerbetreibenden in unserem Gebiet bedanken möchte. Ohne sie wäre es nicht möglich eine solche Veranstaltung zu bieten. Die Ausschreibung aus Kostengründen selber zu machen war klar. Wer schon mal eine gemacht hat, weiß wie viele Stunden man dabei verbringt. Der Schriftverkehr mit Politikern, Ehrengästen, Presse und ORF verlangte auch einigen Aufwand. Ich wollte schließlich die Gelegenheit nutzen unseren Sport wieder etwas bekannter zu machen.In dieser Zeit häuften sich die Beschwerden von Fritz vom " vernachläßigtem Mann " war da immer wieder die Rede. Das Versprechen wir würden alles nachholen überzeugte ihn auch nicht wirklich.

Die erste Panne passierte 20 Tage vor der Meisterschaft, als mir der Musikverein Hausmening absagte. Obwohl wir den Termin Mitte Mai festgelegt hatten, ist dieser irgendwie vergessen worden. Zum Glück half uns der Musikverein Neuhofen/Ybbs aus dieser Patsche. Danke an die Musiker aus Neuhofen.

Die restliche Zeit bis zur Meisterschaft verbrachte ich mit der Organisation ,dem Einkauf für das Büfett und den Vor-bereitungen für die elektronische Ergebnisauswertung. Da bekam ich große Hilfe von Helm Peter, der sein Pro-gramm auf Netzwerk umgestellt hatte und damit eine Auswertung auf den Bildschirm brachte. Ohne Unterbrech-ungen und binnen Minuten nach der Abgabe der Scorekarten hatte man den aktuellen Stand. Das wurde beim Most-viertler Wanderpokal sofort einem Test unterzogen und hat bis auf ein paar Kleinigkeiten sofort super geklappt. Peter war für mich auch immer telefonisch erreichbar und hat uns die Computer zu Verfügung gestellt. Ein großes "Danke" an dich.

Eine Woche vor Meisterschaftsbeginn flogen uns dann 5 Zelte bei einem zu heftigen Sturm davon. Der nächste Tag an dem ich mich einmal dem Training widmen wollte, war mit zusammensuchen der Ersatzteile und Zelte aufstellen verplant. Soviel zu meinem häufigen Trainingseinheiten. Irgendetwas war immer. Die nächste Panne hatten wir mit unserem Heurigenabend. Unser Heurigenwirt hatte den Termin ebenfalls vergessen, kurzer Hand fuhr man im Konvoi zum Fertl-Wirt,wo wir uns sehr gut unterhalten haben.

Die immer gutgelaunten Arbeitsbienen, Gerti, Conny, Michi und Doris
Auch bei Sissy, Gerti und Heidi herrschte immer gute Stimmung

Hellhörig geworden, von den vielen vergessenen Terminen, fing ich an alle Mitwirkenden bei Eröffnung und Schlußfeier anzurufen und tatsächlich wäre noch eine Panne passiert. Der Schloßhof für die Eröffnung war bei der Gemeinde für Dienstag den 16. Juli reserviert, das konnte auch noch im letzten Moment geregelt werden und die Eröffnung lief wie geplant.

Gewisse Regeln am Platz waren für manche Teilnehmer anfangs nicht einsehbar, wie sich aber herausstellte wichtig. So konnte sich jeder am Stammtisch mit anderen Teilnehmern unterhalten, denn er wurde nicht mit Containern und anderen Utensilien verstellt. Auch der Büfettraum blieb Containerfrei. Das mit dem Parken war am Anfang nicht ganz leicht, jeder wollte natürlich den besten Platz ergattern. Sogar die Mülltrennung funktionierte und wurde von vielen lobend erwähnt. Am meisten faszinierte mich, wie die Rückgabe vom Geschirr klappte. Selten das irgendwo etwas stehen blieb. Ein ganz dickes Lob muß ich unseren Damen von Küche und Büfett aussprechen. Ein so fröhliches Team und das bei der vielen Arbeit, hatte ich noch bei keiner Veranstaltung. Es war eine Freude ihnen zu zusehen. Außer um 6 Uhr früh den Einkauf zu besorgen, brauchte ich mich tagsüber um nichts im Büfett zu kümmern. Die gemeinsame Frühstückszeit unseres Teams um 7.30 Uhr, wurde von den Teilnehmern der Meisterschaft nicht gestört, obwohl schon viele anwesend waren um diese Zeit, nahm man Rücksicht und kaufte den Kaffee eine halbe Stunde später.

Irgendwann ist es mir gelungen einen halben Tag zu trainieren, aber ich weiß nicht mehr wann. Der Wettergott hatte ab Dienstag und bei denTagen der Vorrunden kein Einsehen und schickte immer wieder Regengüsse. Dienstag vormittag wollte ich mich eigentlich um die Homepage kümmern, aber daraus wurde wieder mal nichts, denn da war für Fritz und mich Zelte wasserfest machen angesagt. Ich möchte mich noch bei Doris und Heinz Ertl für ihre tat-kräftige Hilfe bedanken. Es gibt eben noch Menschen die ohne viel Reden zupacken. Nach 3 Stunden waren wir nass bis auf die Unterwäsche und nur eine heiße Dusche bewahrte uns vor einer Verkühlung. Einem spielen im Trockenen stand nichts mehr im Weg. Es ist schon komisch so abgeschirmt von der Außenwelt einen Bewerb zu spielen, man geht praktisch von Haus zu Haus.

Die nächste Panne ließ nicht lange auf sich warten. als ich am Donnerstag Abend die Ergebnisse in die Homepage stellen wollte, zeigt der Server nur Error. Bei einem Telefonat mit dem Amstettner Server, der sonst klaglos funk-tioniert, stellte sich heraus, dass der Verantwortliche auf Urlaub war. Na, ja das passte ja wieder mal super ins Konzept. Schlußendlich wurde der Verantwortliche im Urlaub telefonisch erreicht und konnte den Schaden auch von dort beheben. Da ärgert man sich natürlich wenn man Beschwerde - Mails bekommt. Schließlich verbrachte ich nach einem ohnehin anstrengenden Tag noch genug Zeit, Informationen so schnell wie möglich weiter zu geben. Wir haben nähmlich weder einen Internetanschluss am Platz, noch kam ich tagsüber dazu etwas vorzubereiten.

3 Stunden verbrachte ich am Donnerstag mit dem ORF, die die tollsten Eistellungen verlangten. Aber nach diesen 3 Stunden wussten sie mehr über Bahnengolf und der Beitrag ist auch wircklich informativ geworden. Es freute mich persönlich sehr, dass ich Ihr Interesse für diesen Bewerb wecken konnte. Das ist nämlich gar nicht so einfach und verlangte im Vorfeld einige Versprechungen meinerseits. Auch unser Mostviertel - Kanal brachte einen sehr guten Beitrag über unseren Sport.

Am Samstag mussten die Termine für Siegerehrung - Schlussfeier neu terminisiert werden, denn dass wir so schnell fertig werden, damit hatte ich nicht gerechnet. Da soll noch einer sagen die Senioren wären langsam. Der Samstag brachte wunderschönes Golferwetter, dass glaub ich nach dieser verregneten Woche jeder genossen hat.

Sehr gefreut habe ich mich über die persönlichen Dankesworte der Teilnehmer. Man sieht das die Leistungen und Bemühungen des Vereines gewürdigt wurden.

Hoffenlich halte ich mit meinem Bericht keinen davon ab eine Großveranstaltung zu machen. Aber es war mir von Anfang an klar, dass es nicht leicht sein würde, Verantwortlicher und Spieler zu sein. Darum bin ich auf meinen zweiten Platz doppelt stolz und freue mich schon auf nächstes Jahr in Münster. Da werde ich mich nur aufs Spielen konzentrieren und das " genießen, genießen ".

Andrasch Elfriede

Was sonst noch auffiel !

Mein Vizepräsident die Eröffnung mit Perfektion durchführte.

Man manchmal nur einen Eiskaffee bekam, wenn man das Glas dazu organisierte.

Jeder bei diesem Mehlspeisenkonsum zugenommen haben muß.

B.K. das Parken nie richtig machte.

Wegen eines Tiefladers im Bewerb der Parkplatz geräumt werden mußte und dann erschien ein Kleinlaster.

Ich gefragt wurde warum wir die Zelte abends nicht wegräumen.

Computerkenner sich nicht trauten die Ergebnisausgabe zu stoppen oder weiterzublättern.

M.E. vom Einkaufen mit 15 Kilo geriebenen Käse zurück kam. ( Jahresvorsorge)

Eine Gruppe Spieler teilweise von Präsident + Schriftführer und Sportwart begleitet wurde.

Extrawünsche wurden nur von besonderen Gästen entgegengenommen. ( Wurstsalat ohne Käse, Käsebrot ohne Pfeffer )

Für besonders Liebenswürdige gab es sogar eine extra Kugel Eis.

Väter auf ihre Töchter aufpassen mussten, wenn die Mannen aus dem Ländle kamen.

( Was Gott durch einen Berg getrennt hat, soll der Mensch nicht durch einen Tunnel verbinden )

Das bei der Eröffnung der Balkon die Rettung für die besonders Tanzbegabten war.

Nach dem ORF Interview mit Fritz wusste der Reporter warum er so schlecht Minigolf spielt: seine Bälle waren viel zu heiss.

Kühltasche oder Wärmesackerl das war hier die Frage
Die letzten Reserven forderte der Zelteabbau