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Eigentlich war´s von Anfang an klar das wir statt der Senioren - ÖM in Vorarlberg, die ÖM der allgemeinen Klasse in Wieselburg spielen werden.

Dafür gab´s mehrere Gründe, keine lange Anreise, schlafen im eigenen Bett und Michi, Christian mit Klein - Sandra wollten auch wieder einmal eine ÖM spielen.

Der sportliche Ehrgeiz, war zu dem Zeitpunkt nicht auf gewinnen ausgerichtet, mit 3 Landesmeisterschaftsrunden und einem Bundesländercup im heurigen Jahr hatten wir kein großes Trainingsvolumen auf dem Schläger.

Aber es kommt ja immer alles anders als man denkt, aus dem Baden und auf der Liege relaxen wurde mal nichts, die Liegen haben wir nur im Auto spazieren gefahren. Der Wettergott hatte mal wieder richtiges ÖM-Wetter für uns parat.

Im Training ging´s ja noch, aber an den Bewerbtagen hat es sich dann richtig eingeregnet. Pausenlos waren Unterbrechungen angesagt, was den Bewerb ziemlich verzögerte. Zu allem Übel verwandelte sich der Golfplatz in eine Schlammwüste, jeden Abend war Hosen und Schuhe waschen angesagt, der Dreck pickte bis zu den Knien an uns.

Zum Glück haben die Wieselburger ein geräumiges Clubhaus, wo wir uns mit Sandra bei den Regengüssen zurückziehen konnten. Zur Betreuung von Sandra in den Runden war Steve an den Bewerbstagen mitgekommen, er hat das auch sehr gut gemanagnet und bekam auch noch Hilfe von Kupetzky Herta. Ein Lob muss man dem Veranstalter für Wischen, Saugen und Trockenlegen der Bahnen aussprechen, das hat super geklappt.

Zum sportlichen Teil, ich habe nicht damit gerechnet 2 Tagen die Führende der ÖM zu sein, beim Spielen packt mich dann doch wieder der Ehrgeiz. Zwischenzeitlich ist er mir zwar kurz verlorengegangen, weil ich die langsame Spielweise und das Herumgetue nicht einsehe, überhaupt schon gar nicht wenn die nächsten schwarzen Wolken am Himmel hängen.

Aber am Finaltag hat Fritz meine Betreuung übernommen und der weiß wie man meinen Ehrgeiz weckt. Schlußendlich errang ich die Bronzemedaille und Michi, die den Anfang verpasst hatte, erkämpfte noch den 4. Rang. Christian und Fritz belegten die Plätze 38 und 42.

Andrasch Elfriede