Das Der Verein SüdFILMfest 2003


Das Team des SüdFILMfestes möchte sich bei allen Besuchern für das große Interesse recht herzlich bedanken. Wir haben für Sie hier die Höhepunkte des Festes in Bildern zusammengefasst und auch ein paar Kommentare aus Zeitungen beigefügt. Wir wünschen viel Vergnügen beim Schmökern!


Erwartungsvolle Spannung vor der Eröffnung (ganz links Gertraud Schwarz und Agnes Neumayr)

Am Morgen noch Regen, doch am Abend wieder das gewohnt schöne Wetter und bereits bei der Eröffnung sind viele Besucher anwesend.

Afrikanisches Buffet

Das Eröffnungsbuffet, perfekt zubereitet von Uroko N'Cochi und Ama Mensah aus Nigeria.

Die Bilderausstellung

Die Kulturstadträdtin von Amstetten Ulrike Königsberger-Ludwig eröffnet gemeinsam mit Gerhard Steinkellner und unseren Gästen Mag. Agnes Neumayr und Gertraud Schwarz die Fotoausstellung „Borinboresi”.

Ganz in ihrem Element: Agnes Neumayr

Agnes Neumayr mit interessierten Besuchern bei einem Streifzug durch die Fotoausstellung „Borinboresi”.

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Die Fotoausstellung „Borinboresi”: Nankana-Frauen aus dem Norden Ghanas.

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Agnes Neumayr, Gerhard Steinkellner und Gertraud Schwarz bei der Diskussion mit dem Publikum nach dem Film „Borinboresi”.

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Volle Reihen vor dem Eröffnungsfilm „Je chanterai pour toi”.

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Boubacar „KarKar” Traoré und Ali Farka Touré im Eröffnungsfilm „Je chanterai pour toi”.

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Sammy Dogbatsey und ...

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Dickson Wiredu beim sehr gut besuchten Trommelworkshop.

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Mit der Jugendherberge im Schloss Ulmerfeld im Hintergrund beginnt dar Film «TGV»

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Dixon Wiredu mit Sohn
Georg Edlinger nach dem Trommelworkshop
Kontakte:
  • Sammy K. DOGBATSEY, Waidhofnerstr. 80, 3300 Amstetten
  • Georg EDLINGER, Hammerweg 33, 4050 Traun
  • Agnes NEUMAYR, Achselkopfweg 5-14, 6020 Innsbruck
  • Gertraud SCHWARZ, Windmühlgasse 3/8, 1060 Wien
  • Dickson WIREDU, Strabergerstr. 31, 4040 Linz
 
Filmfest: Im Kino Afrikas darf auch gelacht werden

AMSTETTEN. Aids, Kindersoldaten, Hungersnöte - das gibt es auch in Afrika. Das „Südfilmfest” in Schloss Ulmerfeld zeigt das lebensfrohe Gesicht des schwarzen Kontinents.

Natürlich wird beim Südfilmfest von 15. bis 17. August nicht Elend ausgeblendet. Die sogenannte „Erste Welt” ist ohnedies geübt im Wegsehen. Für Festival-Obmann Gerhard Steinkellner geht es um Echtheit: „Afrika ist auch Musik und Poesie” Wie der Name sagt, soll das „Fest” kein Trauerspiel werden, „wir wollen das pulsierende Leben des Kontinents zeigen, das lebenswerte Afrika.”

Klischees zertrümmern auch die schwarzafrikanischen Regisseure. Der Film „Traum der Python”, (Burkina Faso, 2001) sucht Schuld an Bürgerkriegen einmal nicht allein in Kolonialismus und Sklaverei, sondern befragt afrikanische Urmythen.

Außerhalb der Säle wird an zwei Abenden im Schlosshof auch ein Freiluftkino bespielt: „Ich werde für dich singen” (Mali, 2003) läuft am Eröffnungsabend und gilt als malinesisches Pendant zum Dokumentarfilm über den kubanischen Buena Vista Social Club. Im Mittelpunkt steht der Star des afrikanischen Blues Boubacar „KarKar” Traoré. Am Samstag läuft mit „TGV” (Senegal, 1997) eine Art Road Movie - die Reise in einem bunt bemalten Überlandbus würfelt eine ebenso kunterbunte Menschenmenge zusammen. Der Sonntag beginnt mit einer Matinee um 10 Uhr: In „Das Lottospiel” (Gabun, 2000) hat der junge Regisseur Imunga Ivanga Straßenjungen in Libreville zu Laien- und Selbstdarstellern gemacht. Auch „Fun” gibt's im schwarzafrikanischen Kino: „Gelbe Karte” (Zimbabwe, 2002) war der größte afrikanische Filmhit der letzten Jahre.

Sia - Der Traum der Python

© feh, OÖ LokalNachrichten, Di. 12. August 2003, Seite 27

Kulturstadt Amstetten

AMSTETTEN. Wer sich das kulturelle Angebot von Amstetten ansieht, weiß, dass der Titel Kulturstadt nicht zu Unrecht getragen wird. Ein großer Erfolg war beispielsweise das Südfilmfest, das den afrikanischen Kulturen gewidmet war. Besucher kamen zum Teil von weit her, um bei diesem Festival dabei zu sein. Hier zeigt sich auch das Konzept der Kulturverantwortlichen Amstetten: Zusätzlich zur Unterhaltung soll auch Bewusstseinsbildung geboten werden.

Die Kulturwochen - die den KünstlerInnen der Region eine Plattform boten - erwiesen sich als Publikumsmagnet. Laut Kulturstadträtin Königsberger-Ludwig hätten vier Wochen nicht gereicht, um alle interessanten KünstlerInnen zu präsentieren. Besonders hob Königsberger-Ludwig die gute Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum hervor, das wichtige kulturelle Impulse beisteuerte.

© Tips, Mi. 10. September 2003, Seite 2




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