Das Der Verein SüdFILMfest 2004
im Rückblick

Das Team des SüdFILMfestes möchte sich auch dieses Jahr bei allen Besuchern für das große Interesse und den zahlreichen Besuch recht herzlich bedanken. In der Hoffnung wieder einige Erinnerungen wachrufen zu können haben wir auch dieses Jahr einen Überblick des Festes zusammengestellt.


Die Ruhe vor dem Sturm: Kulturstadträtin Königsberger-Ludwig.

Doch heuer meint es das Wetter besonders gut mit uns: kein Sturm in Sicht, dafür wieder jede Menge gespannter Besucher, das Fernsehen auch und Zeitungsredaktuere sowieso. Ganz rechts haben sich auch unsere Filmprofis Maga. Renate Wurm und Dr. Helmut Groschup unter die Leute gesellt.

Und los geht's: Frau Ulrike Königsberger-Ludwig bei der Filmfest-Eröffnung.

Das lateinamerikanische Büfett, hervorragend zubereitet von den ehemaligen Entwicklungshelferinnen Hermine Rivadeneira (Equador, rechts vorne) und Anni Raab (Mexiko, gleich dahinter). So der Schein nicht ganz trügt, dann hat es wirklich allen Spaß gemacht.

El Maestro Jerson

Jerson Jiménez führt interessierte Besucher in der Zwischenzeit durch seine Ausstellung. Hier gibt es Hintergrundinformationen zu den Bildern aus erster Hand und tiefgehende Einblicke in die Kultur der Karibik. Wenn trotzdem noch Fragen offen geblieben sind, dann können Sie Jerson Jiménez hier kontaktieren.

Malworkshop: vor der Kulisse seiner Bilder erklärt der Meister Jerson Jiménez persönlich seine Maltechnik und versteht es dabei gekonnt, seine Schülerinnen und Schüler zu fesseln.

Und der Rahmen ist ohnehin imposant: Kunstwerke wohin das Auge blickt. An Ideen mangelt es da dann auch nicht und dementsprechend stolz präsentieren die „kleinen” Künstler dann auch ihre Bilder.

Kino für Spezialisten: Maga. Renate Wurm gibt eine sachkundige Einführung zum Film „Soy Cuba”. Mit interessanten Anekdoten gewürzt wurden dabei auch Geschichte, Politik, Menschen und filmtechnische Details nicht ausgespart.

Und Kinoenthusiasten die „Soy Cuba” sehen wollen, gibt es auch im Raum Amstetten eine ganze Menge: der Saal im Schloss Ulmerfeld ist bis zum letzten Platz besetzt.

Für gute Stimmung beim „Fest für Freunde” sorgte diesmal die Gruppe „Soy Son” ...

und ihr Gast aus Kuba, Gina Duenas.

Besetzung:
Gina Duenas (Cuba): voc.
Georg Edlinger: perc. congas, cajon, bongos, bell, clave
Adi Nimmerfall: flutes, guit., voc.
Zoltan Pito: guit., voc.
Bernhard Streisselberger: perc., clave, bell, maracas, udu.
Josef Wagner: bass
Kontakt: CWM Music.

Da schlagen Kinoherzen höher: Open-Air in einer lauen Sommernacht, das exklusive Ambiente von Schloss Ulmerfeld und die freudige Erwartung eines Films wie diesen: „Real Women have Curves”

Dazu eine ganz exzellente Stimmung und ein ausverkaufter Schlosshof: Ein Dankeschön gilt hier auch unserer kompetenten Beratung Frau Maga. Renate Wurm und Dr. Helmut Groschup.


Pressespiegel


Filme aus dem Süden

SCHWERPUNKT LATEINAMERIKA / Beim Südfilmfest im Schloss Ulmerfeld sollen alle Sinne der Besucher angesprochen werden.

Freuen sich auf das Südfilmfest: Obmann Gerhard Steinkellner, 5chloss-Uerwalterin Liane Naderer, Kultur-Stadträtin Ulrike Königsberger-Ludwig und Kulturamts-Leiter Alfred Grubauer.

Foto: HUDLER

AMSTETTEN / Filme aus Lateinamerika werden von 5. bis 7. August beim Südfilmfest im Schloss Ulmerfeld geboten.

„Gezeigt werden keine Actionknaller aus Hollywood, sondern Filme, die tiefe Einblicke in das Leben in den Ländern Lateinamerikas gewähren. Das ist auch der Schwerpunkt meiner Kulturpolitik; Das Gezeigte bietet nicht nur Unterhaltung sondern regt auch zum Nachdenken an”, betont Kultur-Stadträtin Ulrike Königsberger-Ludwig, die stolz darauf ist, dass es dieses Festival in der Art sonst nur noch in Innsbruck gibt: „Die Besucherzahlen haben sich in den letzten Jahren gesteigert. Das bestätigt die Entscheidung, das Festival aus den Kulturwochen herauszunehmen.”

Für Gerhard Steinkellner, Obmann des Vereines Südfilmfest, bildet die Solidaritätsbewegung die Grundlage für

die Veranstaltungsreihe: „Die Filmfreunde sollten sich Gedanken über Menschen machen, die weit weg von uns leben - oft am Rande der Gesellschaft. Die Filme zeigen Themen, die in den Medien kaum vorkommen - aus manchen Ländern sieht man ja nur noch Terroranschläge. Es soll gezeigt werden, dass es viele Kulturen gibt, die ihren Stellenwert haben.”

Sowjet-Propaganda

Besonders empfiehlt Steinkellner den Film „Soy Cuba / Ich bin Kuba”, ein kommunistischer Propagandafilm der l964 von den Sowjets auf der Karibikinsel gedreht wurde. Alle anderen Filme wurden erst in den letzten drei Jahren gedreht. Sie bieten eine große Themenvielfalt - von der Oskar-nomierten Tragikomödie „Der Sohn der Braut”, in der ein Argentinier eine tiefe

Identitätskrise bewältigen muss, über eine witzige Komödie, die das Leben einfacher Hausangstellter in einer brasilianischen Großstadt zeigt (Domésticas) bis zu „Echte Frauen haben Kurven”, einen Film über mexikanische Näherinnen, die neue Lebensfreude entdecken.

Fest für Freunde

„Das Fest für Freunde” hat im Rahmen des Südfilmfestes bereits Tradition - es will die Möglichkeit bieten, andere Kulturen – diesmal natürlich Lateinamerika – vor allem musikalisch und kulinarisch kennen zulernen. Nähere Informationen über alle Filme und Kartenvorverkauf: Kulturbüro im Rathaushof, Café „Zum Kuckuck”, Weltladen, im Internet unter http://vereine.amstetten.at/suedfilmfest oder per Telefon: 0664/8295866.


HANNES HIRTENLEHNER

© NÖN Woche 32/2004


Eröffnung: Der Film „El hijo de la novia” ist das erste Highlight des heurigen „SüdFILMfestes»

„SüdFILMfest” rund um Lateinamerika

ULMERFELD. Dieses Jahr steht Lateinamerika im Zentrum des dreitägigen „SüdFILMfestes”, welches auch heuer einiges verspricht.

Das Angebot ist breit: von kubanischer Kapitalismuskritik aus dem Jahr 1964 über die Situation der Hausmädchen in Brasilien bis zur Lage mexikanischer Einwanderer in den Vereinigten Staaten.

Richtige Mischung aus Spaß und Ernst

Trotz der ernst zu nehmenden Hintergründe bleibt immer genug Platz zum Schmunzeln. Die Werke zeigen die ganze Bandbreite menschlicher Höhen und Tiefen aus dem Blickwinkel Lateinamerikas.

Gezeigt werden die Filme in Originalsprache mit deutschen Untertiteln. Der Eintritt zum Eröffnungsfilm „El hijo de la novia” inklusive lateinamerikanischem Buffet beträgt 10 Euro für Erwachsene und 8 Euro für Jugendliche.

© TIPS, Do. 12. August 2004, Seite 2


„Real Women have Curves” bildet den Abschluss des 3-tägigen Festes.


Etwas Pfeffer in den filmischen Einheitsbrei

AMSTETTEN. Chili streut der Verein Südfilmfest in den Einheitsbrei des Hollywood-Kinos. Cineastische Leckerbissen abseits der Mono-Kultur von Disneyente und Terminator bietet das traditionelle Festival wieder mit drei Freiluftaufführungen von Donnerstag bis Samstag im Schlosshof Ulmerfeld.

Früher ratterten Kopien mit dem Prädikat „sehenswert” versehener Streifen aus Asien. Afrika und Lateinamerika im Pfarrheimsaal durch den Projektor. Das Festival im Schloss bietet nun einer breiten Zuseherschaft Gelegenheit, Abwehrkräfte gegen derzeitige Uniformierungstendenzen einer hemmungslos wirtschaftlichen Globalisierung zu stärken”, wie Obmann Gerhard Steinkellner sagt. Die Filme werden in Originalsprache mit deutschen Untertiteln auf die Großleinwand geworfen: „Der Sohn der Braut” (Argentinien 2001, Do, 21.30 Uhr), „Kleine Geschichten” (Argentinien 2002, Fr, 21.30 Uhr) und „Echte Frauen haben Kurven” (USA 2O02, Sa, 21.30 Uhr), ein Streifen der im Milieu mexikanischer Einwanderer spielt - sind die Filme der „Primetime”. Dazu werden die Gäste mit einem südländischen Buffet verwöhnt.

Im September unterdessen richtet der Verein seinen Blickwinkel vor die Haustüre: „Wir wollen im Herbst Filme unser östlichen Nachbarländer zeigen”, denkt Steinkellner an einen weiteren kulturellen Brückenschlag.

(feh)
© OÖN 4. August 2004


„Historias Minimas”: argentinisches Road-Movie (Polyfilm)


Filmfest hilft Barrieren abzubauen

Lateinamerikanische Filme und Latin Flair im Ulmerfelder Schlosshof.


Cida, Roxanne, Quiteria - Die „Domesticas”, die guten Geister in brasilianischen Haushalten sind beim Südfilmfest Stars

von WOLFGANG ATZENHOFER

Wir wollen ein Zeichen gegen Vorurteile setzen.” Nicht die zweifellos vorhandene Kunst internationaler Filmproduzenten, sondern die Botschaft für Frieden und Völkerverständigung stehen für Gerhard Steinkellner auch beim diesjährigen „Südfilmfest” in Amstetten/Ulmerfeld im Vordergrund. Filme, aber auch andere Kultur aus Lateinamerika seien das heurige Thema, so der Obmann des Filmvereines. Hof und Säle des Schlosses Ulmerfeld bilden dabei ein gediegenes Ambiente. Das Festival dauert von heute bis Samstag.

„Bei uns sind Cineasten aus der ganzen Region Stammgäste. Aber viele kommen wegen des fremdländischen Flairs und dann sind, auch manche Altlinke dabei die gerne diskutieren”, beschreibt Steinkellner die Fangemeinde des Festes. Seit l990 organisiert der Verein „Südfilmfest” das zwanglose Multikulti-Spektakel. Pfarr- und Rathaussaal oder das Amstettener Mozartkino waren bereits Heimstätten. Mittlerweile bieten sich im Schlosshof optimale Open-Air-Bedingungen. Dazu wird ein Saal zum improvisierten Kino umfunktioniert.

Immer waren gesellschaftliche, politische und kulturelle Botschaften abseits der Hollywood-Maschinerie die Kernthemen der gezeigten Filme. Für Amstettens Kulturstadträtin Ulrike Königsberger-Ludwig zählt das Wirken der Film-Freaks zu einem Fixpunkt im Kulturgeschehen der Stadt. „Es ist ein wichtiger Beitrag für die Integration unserer ausländischen Mitbürger”, ist für Königsberger-Ludwig das samstägige „Fest für Freunde” ein gelungenes Integrationssignal. Nachdem im Vorjahr in Amstetten lebende Asiaten aufkochten und ihre Kultur vorstellten, werden das heuer Samstagabend (l8.30 Uhr) die Lateinamerikaner tun. Sommerlich hitzige „Latin music” und danach der amerikanýsch-mexikanische Streifen „Echte Frauen haben Kurven” versprechen einen heißen Festivalschluss.'

FILMKUNST Gestartet wird heute mit einer Vernissage, bei der Bilder von Jerson Jiménez aus der Dominikanischen Republik vorgestellt werden. Dazu gibt's ein „Latin-Buffet” und unter nächtlichem Himmel den Film „Der Sohn der Braut” aus Argentinien. Beginn: l9.30 Uhr. Am Freitag gibt es drei Filme. Der erste beschäftigt sich mit Leben und Schicksal der „Doménicas” (Hausangestellten) in Brasilien (l6 Uhr). Um l8 Uhr folgt „Ich bin Kuba” und unter freiem Nachthimmel gibt es „Historýas Minimas” (Kleine Geschichten) aus Argentinien.

Festival-Info: Dreitagesfest

Lateinamerika Egal ob die gezeigten Streifen aus Argentinien, Brasilien, Venezuela kommen - alle Darbietungen werden im Original mit deutschen Untertiteln gezeigt. Durch die Zusammenarbeit mit Filmorganisationen aus der Schweiz und Innsbruck gelingt es den Amstettnern jährlich cineastische Kostbarkeiten aus anderen Kontinenten beim Südfilmfest zeigen zu können. Eintrittspreise bei den Open-Air-Filmen sind 6 EURO für Jugendlichen und 8 EURO für Erwachsene. Freiwillige Spenden erbeten bei Saalfilmen und „Fest für Freude”.

© Kurier, 5. August 2004


Ein toller Kultur-Event

SÜDFILMFEST / Die Ausstellung „Malerei aus der Karibik” wurde bis Ende August verlängert.

ULMERFELD / Alles drehte sich um Lateinamerika beim diesjährigen Südfilmfest, das vom 5. bis 8. August bei regem Publikumsinteresse im Schloss über die Bühne ging; Tiefe Einblicke in die südamerikanische Lebenskultur vermitteln insgesamt sechs Filme aus Argentinien. Brasilien, Kuba und Venezuela. Kulinarische Köstlichkeiten aus diesen wurden den Besuchern ebenso geboten wie kontinenttypische Rhythmen mit 'Latin Music'.

Zur Eröffnung des Festivals gab es auch eine Vernissage zu den äußerst farbenprächtigen Werken von Jerson Jiménez.

Der aus der Dominikanischen Republik stammende Künstler erklärte: „Es handelt sich um informelle Malerei, die zugleich teilweise surrealistisch ist. Die Bilder sind Karibik pur, sie drücken die dortige Umgebung in Farben aus!” Auf vielfachen Wunsch wurde die ursprünglich nur bis zum Ende des Festivals geplante Ausstellung kurzfristig bis Ende August verlängert!

WOLFGANG KAPF
© NÖN Woche 33/2004


Vernissage beim Südfilmfest (v.l.n.r): Kultur-Stadträtin Ulrike Königsberger-Ludwig, Maler Jerson Jiménez aus der Dominikanischen Republik und Südfilmfest-Obmann Gerhard Steinkellner.


Cineastik: Das Amstettner Südfilmfest stand heuer unter dem Motto Lateinamerika

Südfilmfest fand sehr positive Resonanz

AMSTETTEN. Durchwegs positive Reaktionen folgten auf das Südfilmfest im Schloss Ulmerfeld.

Gerhard Steinkellner, Obmann des Vereins Südfilmfest-Amstetten und Kulturstadträtin Ulrike Königsberger-Ludwig ziehen eine positive Bilanz über das Südfilmfest im Schloss Ulmerfeld. Über 300 BesucherInnen fanden sich ein und verfolgten die Filme, die sich kritisch aber auch humorvoll der Lebenssituation der Lateinamerikaner auseinander setzen.


Gerhard Steinkellner, Ulrike Königsberger-Ludwig, Jerson Jiménez

© TIPS, Do. 12. August 2004, Seite 2


Jerson Jiménez erläutert seine farbkräftigen Werke

Bei der Eröffnung am 5. August verurteilten Königsberger-Ludwig und Steinkellner den Slogan vom «Kampf der Kulturen» mit deutlichen Worten.
Sehr gut kam auch die Ausstellung des Malers Jerson Jiménez an, die gleichzeitig mit dem Südfilmfest eröffnet wurde. Jiménez stammt aus der Dominikanischen Republik und lässt sich in seinen kraftvollen
und farbintensiven Werken von der Voodoo-Religion inspirieren. Dementsprechend positiv ist die Ausstrahlung der Bilder. Bei der Eröffnung erläuterte Jiménez sehr detailliert und informativ seinen Zugang zur Malerei. Die Ausstellung ist noch bis Ende August zu bewundern.


Fest der Freunde mit Top-Latin-Band

ULMERFELD / Im Rahmen des Südfilmfestes 04 im Schloss Ulmerfeld am 7. August spielte die Latinband «Soy-Son» beim Fest für Freunde «Son-brazillian music».

Das Fest für Freunde wurde von Initiatorin Marianne Furtner gemeinsam mit dem Verein Südfilme Amstetten, Gerhard Steinkellner, Walter Oberndorfer, veranstaltet.

Unter den zahlreichen Gästen wurde unter anderem Nationalrats-Abgeordnete Ulrike Königsberger-Ludwig begrüßt.

© NÖN, Woche 34/2004


Die Latin Band «Soy-Son» spielte beim Fest für Freunde »Son-Brazillian Music»




© Verein SüdFILMfest Amstetten
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