Das Rückblick auf das OstFILMfest (Slowakei) 2005
im Rückblick

Der zweite Film aus den «neuen» Beitrittsländern - diesmal aus der Slowakei. Es bedarf schon eines gewissen Mutes einen Film in slowakischer Originalsprache mit englischen Untertiteln zu zeigen. Oder eines gewissen Vertrauens in das Amstettner Publikum. Am besten, man hat beides. Das Publikum hat uns, die Mitarbeiter vom Verein SüdFILMfest, jedenfalls nicht enttäuscht und kam zahlreich. Danke schön! Ein Danke schön auch an Suzanna Mataninowa, welche im Alleingang für die wunderbaren Köstlichkeiten aus der Slowakei zubereitet und jede Menge Informationsmaterial aus ihrer Heimat mitgebracht hat.


Dieses Bild strahlt die Energie und Dynamik eines Regisseurs aus, der trotz besseren Wissens seinen Ideen folgend Filme drehte, die dann oft doch nicht gezeigt werden konnten.

Nach Filmvorführung und Diskussion blieben offensichtlich doch noch viele Fragen offen. Bei einem hervorragenden Buffet mit slowakischen Köstlichkeiten steht der Regisseur weiterhin für interessante Diskussionen zur Verfügung.

Suzanna Mataninowa, die die Präsentation der Slowakei vorbereitet und für das hervorragende kalte Buffet gesorgt hat gemeinsam mit Dušan Hanák

und Gerhard Steinkellner, dem Obmann des Vereins SüdFILMfest, welche nach der gelungenen Aufführung nun alle sichtlich entspannter sind.

Hanak & Hanák: der Amstettner Spezialist für gute Filme und der Altmeister des slowakischen Films.


Pressespiegel


Internationaler Frauentag: Am 8. März wurde die diesjährige „arsFEMINA” im Rathaussaal Amstetten eröffnet

„arsFEMINA” zeigt breites Spektrum

Der slowakische Regisseur Dusan Hanak (links) zeigt sich nach dem Film gesprächig.

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Der Film „Ruzove Sny/Pink Dreams” („Rosarote Träme”), der am 11. März im Rathaussaal zu sehen war, handelt von der Liebe zwischen einem Nicht-Roma und einem Zigeunermädchen, die durch die Vorurteile der Menschen beider dörflicher Volksgruppen zum Scheitern verurteilt ist. Nicht nur die Zigeuner wollen nicht, dass eine der ihren einen weißen Briefträger heiratet, sondern ebenso heftig ist der Widerstand auch aus der anderen Richtung. Behutsam schildert der Regisseur Dusam Hanak ausschließlich mit Laienschauspielern das zarte Aufkeimen der Liebe, genauso wie die teils brachiale physische Gewalt, die sich den beiden jungen Menschen entgegenstellt. Im Verzicht des Zeigens von Tätlichkeiten aller Art kommt das große handwerkliche Können Hanaks zur Geltung, das in oscargekrönten bluttriefenden Hollywoodstreifen zur Gänze fehlt.
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© TIPS, 12. Woche 2005, Seite 14




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