Das Der Verein SüdFILMfest 2011
Filmbeschreibungen


Das globale Dorf

17:00 Das „Globale Dorf” wird in Zusammenarbeit mit verschiedenen Gruppen veranstaltet, denen die Vielfalt der österreichischen Kultur ein Anliegen ist.
  • Moderator Jürgen Adelmann führt durch das Programm.
  • Straßenmalerei „Das globale Dorf” unter der Leitung von Mag. Andreas Steiner und der Umweltberatung Amstetten.
  • Livemusik mit der Musikgruppe K3.
  • Vielfältiges Rahmenprogramm:
    • Tschetschenischer Kindertanz.
    • Rumänisch-kroatischer Hip-Hop.
    • Türkisch-kurdischer Tanz.
    • Gemeinsame Improvisation als musikalischer Höhepunkt.
  • Kulinarische Leckerbissen aus der Heimat der Mitwirkenden.
22:00 Bei Einbruch der Dunkelheit wird der Eröffnungsfilm „La Yuma” am Hauptplatz vorgeführt.
Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung im Pfarrsaal der Pfarre St. Stephan statt.

La Yuma (Yuma - die Rebellin)
Land: Nicaragua
Jahr: 2010
Regie: Florence Jaugey
Drehbuch: Florence Jaugey
Kamera: Frank Pineda
Montage: Mario Sandoval
Ton: Arsenio Cadena, Julio Molina
Musik: Rodrigo Barberá
Produktion: Camila Films, Ivania Films, Wanda Visión, Araprod.
Format: Blu-Ray/1:1,85/Farbe
Länge: 87 Minuten
Sprache: Spanisch
Untertitel: d/f
Darsteller:  
Yuma Alma Blanco
Culebra Rigoberto Mayorga
Ernesto Gabriel Benavides
La Cubana Juan Carlos García
Yader Eliézer Traña
Scarlett María Esther López
Polvorita Guillermo “Polvorita” Martinez
Alfonso Salvador Espinoza

La Yuma

(Yuma - die Rebellin)

Yuma ist jung, fröhlich und lebenshungrig, doch das Milieu, in dem sie aufgewachsen ist, bietet ihr wenig Perspektiven. Nur als erfolgreiche Sportlerin hat sie eine Chance, dem Elendsviertel von Managua zu entkommen. Sie kämpft sich nach oben. Als sie den intellektuellen Ernesto kennenlernt, eröffnet sich ihr eine neue Welt. Kann sie sich auch in diese Klasse kämpfen? Eine kraftvolle Lebens- und eine zarte Liebesgeschichte.

Rebellin im Ring und im Leben
Florence Jaugey verknüpft in ihrem ersten Spielfilm gekonnt Szenen, die aus dem Leben in einem der ärmsten Ländern Lateinamerikas gegriffen sind, mit der fiktiven Geschichte um eine junge Frau mit geballter Lebenskraft, die sich ihren Platz in der Gesellschaft erkämpft. Yuma ist Rebellin im Ring und im Leben, sie boxt sich nicht nur in ihre eigene Zukunft, sondern sorgt auch für das Überleben ihrer Geschwister. Wie ein zartes Pflänzchen schlingt sich die aufkeimende Liebe zwischen ihr und dem aus guter Familie stammenden Ernesto – eine Beziehung, die symbolisch die Kluft in der Gesellschaft überbrückt – durch Yumas Alltag. Schafft sie auch diesen Sprung oder droht hier ein Knock-out?

Erzählung und Musik schlagen im Rhythmus der temperamentvollen jungen Frau, die sich von nichts und niemandem von ihrem Weg abbringen lässt, auch dann nicht, als sie von ihrem Umfeld – von ihrer Herkunft – ausgebremst wird. Humorvolle Tupfer setzt Jaugey immer wieder mit den schillernden Figuren, die sie um die Protagonistin versammelt. Das hoffnungsvolle Ende mündet in einer herrlichen Zirkusszene, die zum Träumen einlädt. Näher beim Neorealismus als bei Rocky, ist La Yuma in einem Land mit turbulenter Geschichte verankert, das man kaum mehr wahrnimmt, nachdem es aus den Schlagzeilen verschwunden ist. Es ist dies der erste Spielfilm, der seit zwanzig Jahren in Nicaragua entstehen konnte und die Realisierung des Projekts hat sich über zehn Jahre hingezogen. Den Kampfeswillen hat die Regisseurin also mit ihrer Hauptfigur gemein und man spürt, dass es ihr ein Anliegen ist, einem Land ohne eigene Bilder, ohne eigentliche Filmindustrie, ein visuelles Gesicht zu geben. Mit dem Boxen hat die Autorin einen Sport gewählt, der sinnbildlichen Charakter hat; was sie ausdrückt, hat Gültigkeit an allen Orten dieser Welt – selbst in unserer Wohlstandsgesellschaft.

© Walter Ruggle, trigon-film


La vida loca (Die Todesgang)
Land: El Salvador/F/Sp/Mex
Jahr: 2008
Regie: Christian Proveda
Kamera: Christian Proveda
Montage: Mercedes Alted
Musik: Sebastian Rocca
Format: 1.85:1 DI
Länge: 90 Minuten
Sprache: Spanisch
Untertitel: d

La vida loca

(Die Todesgang)

16 Monate lang fuhr Poveda jeden Morgen in das Mara-Viertel „La Campanera” in Soyapango (El Salvador). Ohne in den Lauf der Dinge einzugreifen, begleitete er die Jugendlichen ins Krankenhaus, zum Gericht, auf Geburtstagspartys, zur Arbeit in die Bäckerei oder eben auf den Friedhof - einer der Hauptschauplätze des Films. Der Filmemacher verstrickte ganz bewusst mehrere Handlungsstränge miteinander und nahm das Leben von El Bambam und La Liro, La Chucky, La Wizard, Little Crazy, Little Scrappy, El Moreno und Spider unter die Lupe. Die Handlung des Films nur auf eine Person zu beschränken, wäre einfach zu riskant gewesen, erklärte Poveda in einem Interview. Zu schnell sterben die Jugendlichen durch die Hand der rivalisierenden "Mara Salvatrucha" oder müssen in den Knast.


Black Brown White
Land: Österreich
Jahr: 2011
Regie: Erwin Wagenhofer
Drehbuch: Erwin Wagenhofer, Cooky Ziesche
Kamera: Martin Gschlacht
Montage: Paul M. Sedlacek
Ton: Dietmar Zuson
Musik: Niño Josele
Produktion: Allegro Film
Format: 35 mm, Farbe
Länge: 106 Minuten
Sprache: deutsch/englisch/ spanisch/französisch
Untertitel: d
Darsteller:  
Don Pedro Fritz Karl
Jackie Clare-Hope Ashitey
Theo Theo Caleb Chapman
Doc Wotan Wilke Möhring
Raul Guiterrez Francesc Garrido
Alf Jurij Diez
Jimmy Karl Markovics
Paco Juan Manuel Lara
Gabriel Emilio Buale Coka
Major Dostal Karl Ferdinand Kratz

Black Brown White

(Black Brown White)

Der Fernfahrer Don Pedro (Fritz Karl) fährt nicht zum ersten Mal mit einer Ladung ukrainischem Knoblauch nach Marokko. Dort nimmt er Flüchtlinge auf, um sie hinter das Gemüse gepfercht nach Europa zu schmuggeln. Das Geschäftsmodell von Pedro und seinem abgefeimten Speditionspartner Jimmy (Karl Markovics) ist zwar riskant, aber ausgesprochen ertragreich. Die Probleme beginnen, als sich eine junge Frau (Clare-Hope Ashitey) weigert, wie die Anderen in den Hohlraum des LKWs zu kriechen. Stattdessen nimmt sie mit ihrem kleinen Sohn in der Fahrerkabine Platz. Ziel ihrer Reise ist Genf, wo sie den Vater ihres Kindes, einen UN-Beamten, mit seiner Verantwortung konfrontieren möchte. Eine tückenreiche Reise nach Schengenland beginnt. Zöllner in Tanger, ein Mitglied von „Ärzte ohne Grenzen“ (Wotan Wilke Möhring), ein Kommissar (Francesc Garrido) sowie ein ukrainischer Trucker-Kollege (Jurij Diez) wollen ausgetrickst werden.

Als Jackies kleiner Sohn in den endlosen Plastikgewächshäusern Almerias verloren geht und von der Polizei fast verhaftet wird, gibt sich Pedro kurzerhand als Vater des Kindes aus.


Kinshasa Symphony
Land: Kongo/Deutschland
Jahr: 2010
Regie: Claus Wischmann, Martin Baer
Drehbuch: Claus Wischmann
Kamera: Martin Baer, Michael Dreyer
Montage: Peter Klum
Ton: Pascal Capitolin, Jan Schmiedt, Karsten Hoeffer
Musik: Jan Tilman Schade
Produktion: Stefan Pannen, Holger Preuße
Format: 1,85:1
Länge: 95 Minuten
Sprache: Französisch, Lingala
Untertitel: d
Darsteller:  
  Orchestre Symphonique Kimbanguiste unter der Leitung von Armand Wabasolele Diangienda
Auszeichnungen:  

Kinshasa Symphony

Kinshasa, Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, drittgrößte Stadt Afrikas. Hier wohnen fast zehn Millionen Menschen, die zu den ärmsten Bewohnern unseres Planeten zählen. Es ist die Heimat des einzigen Symphonieorchesters Zentralafrikas.

In völliger Dunkelheit spielen zweihundert Orchestermusiker Beethovens Neunte – ‚Freude schöner Götterfunken‘. Ein Stromausfall wenige Takte vor dem letzten Satz. Probleme wie dieses sind noch die kleinste Sorge des einzigen Symphonieorchesters im Kongo. In den fünfzehn Jahren seiner Existenz haben die Musiker zwei Putsche, mehrere Krisen und einen Krieg überlebt. Doch da ist die Konzentration auf die Musik, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. „Kinshasa Symphony“ zeigt Menschen in einer der chaotischsten Städte der Welt, die eines der komplexesten Systeme menschlichen Zusammenlebens aufbauen: ein Symphonieorchester. Ein Film über den Kongo, über die Menschen in Kinshasa und über die Musik.

Einer der Musiker ist Albert Matubanza. Er hat vielen Streichern im Orchester die Noten und ihr Instrument erklärt. Dabei ist er selbst Gitarrist und kann weder Geige noch Cello spielen. Gerade baut er an einem neuen Kontrabass für das Ensemble. Andere Handwerker unter den Orchestermitgliedern haben inzwischen eine ganze Kollektion von oft selbst erfundenen und gebauten Werkzeugen, um jede erdenkliche Reparatur eines Instruments durchzuführen. Nebenbei schneidern die Musikerinnen und Musiker ihre Anzüge und Kleider für die Auftritte selbst, organisieren die Beschaffung von Noten und sorgen während der langen Probenabende für die Beaufsichtigung der Kinder.

Die meisten Orchestermitglieder sind Autodidakten und Amateure. Selbst für diejenigen, die das Glück haben, über eine Berufsausbildung und halbwegs geregelte Arbeit zu verfügen, ist der Alltag in der Acht-Millionen-Metropole Kinshasa ein Kampf ums Überleben. Für viele beginnt der Arbeitstag um sechs Uhr morgens, oft noch weit früher für diejenigen, die sich die Fahrt im Sammeltaxi nicht leisten können und ihren kilometerlangen Arbeitsweg zu Fuß zurücklegen. Trotzdem wird abends bis in die Nacht hinein geprobt – und das praktisch jeden Tag.

Auch Joséphine Nsimba muss um fünf Uhr aufstehen. Dann fährt sie zum größten Markt Kinshasas, um Omeletts zu verkaufen. Ihre monatlichen Einnahmen reichen gerade für die Wohnungsmiete. Weil die importierten Eier aus Brasilien und den Niederlanden die Preise kaputt machen, ist es ein schweres Geschäft. Ohne Pause geht es anschließend zur Probe. Sie gehörte zu Alberts ersten Cello-Schülerinnen. Heute sind die beiden verheiratet. Ihr achtjähriger Sohn Armand ist seit langem krank. Trotz der hohen Kosten entscheiden sich Albert und Joséphine schließlich für eine Operation.

Joseph Masunda Lutete ist Elektriker und Friseur. Im Orchester ist er für die Bratsche und für das Licht zuständig. Wenn bei den Proben wieder einmal der Strom ausfällt, ist Joseph gefragt. Um den Widrigkeiten der Elektrizitätsversorgung in Kinshasa zu trotzen, hat er für seinen Friseursalon einen Rasierapparat mit besonders langer Akkulaufzeit angeschafft. Nathalie Bahati - Querflötistin - sucht nach einer neuen Wohnung für sich und ihren kleinen Sohn. Kein einfaches Unterfangen mit wenig Geld in der Tasche in einem Moloch wie Kinshasa.

Armand Diangienda ist Dirigent, ausgebildeter Pilot und Gründer des Orchesters. Er ist der Enkel von Simon Kimbangu, eines im Kongo hochverehrten Märtyrers, der gegen die belgischen Kolonialisten kämpfte und eine eigene Kirche begründete. Schon sein Großvater gab ihm mit auf dem Weg, dass er ein Orchester gründen solle. In den Anfangsjahren teilten sich einige Dutzend Musikbegeisterte die wenigen Instrumente. Damit jeder an die Reihe kam, wurde in mehreren Schichten geprobt. Heute stehen bei Konzerten des „Orchestre Symphonique Kimbanguiste“ zweihundert Musikerinnen und Musiker auf der Bühne.

Zum Unabhängigkeitstag der Demokratischen Republik Kongo plant das Orchester ein großes Open Air Konzert. Mehrere tausend Zuschauer werden erwartet. Nur wenige haben Erfahrung mit klassischer Musik. Auf dem Programm: Beethovens Neunte, Carmina Burana, Werke von Dvorak und Verdi. Doch Armand Diangienda weiß: Noch klingen die heiklen Musikpassagen nicht sehr überzeugend. Und auch der Chor kämpft mit den Tönen und der deutschen Sprache. Aber der Tag des Konzerts rückt immer näher...


Women without Men
Land: D/Ö/F
Jahr: 2009
Regie: Shirin Neshat, Shoja Azari
Drehbuch: Shoja Azari, Shirin Neshat
Kamera: Martin Gschlacht
Montage: George Cragg, Jay Rabinowitz, Julia Wiedwald
Musik: Ryuichi Sakamoto
Produktion: Essential Filmproduktion, coop 99, Parisienne de Production
Format: 35mm, 1:1.85, Farbe
Länge: 95 Minuten
Sprache: Persisch, Englisch
Untertitel: d/f
Darsteller:  
Munis Shabnam Tolouei
Faezeh Pegah Ferydoni
Fakhri Arita Shahrzad
Zarin Orsolya Tóth
Sarhang Mehdi Moinzadeh
Abbas Bijan Daneshmand
Zuhälterin Shahrnush Parsipur
Auszeichnungen:  
  • Silberner Löwe, Filmfestspiele Venedig 2009

Women without Men

(نان بدون مردان)

Die neugierige MUNIS wird von ihrem Bruder, mit dem sie zusammenlebt, eingesperrt im Haus. Sie darf weder auf die Straße, noch darf sie die aktuellen Meldungen von den Demonstrationen für den Ministerpräsidenten Mossadegh im Radio hören. Rabiat pocht er darauf, dass sie am Abend einen potentiellen Ehemann kennenlernt. Ihre Freundin FAEZEH, die sie besucht, findet das politische Treiben ohnehin sinnlos. Sie hat nur Augen für Munis’ Bruder und bedauert, dass er bald eine andere heiraten wird. Mit einem Zauber-Talisman möchte sie seine Liebe auf sich lenken. MUNIS stürzt sich aus Verzweiflung über ihr Los als Gefangene im Haus des Bruders vom Dach. Der Bruder begräbt sie sofort, ohne Aufsehen in der Öffentlichkeit zu erregen.

Die junge Prostituierte ZARIN hat sich in ihr Schicksal gefügt. Doch als sie plötzlich das Gesicht eines Kunden nicht mehr erkennen kann, flüchtet sie aus dem Bordell. Sie versucht verzweifelt sich völlig zu reinigen in einem städtischen Badehaus und verlässt schließlich die Stadt. Über einen kleinen Bach findet sie den Weg in einen überaus fruchtbaren, farbenfrohen Garten.

Diesen Garten mit angrenzender Villa hat FAKHRI gerade besichtigt und erworben. Sie hat die Demütigungen ihres Ehemannes, einem hoch angesehenen General, satt. Als sie auf einem Empfang einen früheren Freund und Kunstliebhaber wieder trifft, beschließt sie ein neues Leben anzufangen, nach dem sie sich immer sehnte: Sie verlässt ihren Mann und zieht in die schöne Garten-Villa vor den Toren der Stadt. Dort in dem großen und vielbelebten Garten findet sie ZARIN im Teich und bringt sie ins Haus, wo sie gesund gepflegt wird.

FAEZEH will am Tag der Hochzeit des Geliebten ihren Talisman dort im Hof von Munis‘ Haus vergraben und hört dabei die Stimme der verstorbenen Freundin. Sie gräbt die Tote aus und die beiden Frauen verlassen gemeinsam das Haus. MUNIS informiert sich sofort über die politischen Aktionen in einem nur von Männern besuchten Café. Als FAEZEH von zweien von ihnen vergewaltigt wird und sich aus Scham nicht mehr nach Hause traut, bringt MUNIS sie zum Anwesen FAKHRIS. Dort wird sie ganz selbstverständlich aufgenommen und kümmert sich liebevoll um ZARIN. Als sich die beiden Frauen erholt haben, plant FAKHRI ein Fest im neuen Heim.

MUNIS hat sich inzwischen in Teheran einer Gruppe Rebellen gegen den Schah-Putsch angeschlossen und verteilt heimlich Flugblätter. General Zahedi wurde nach der Verbannung Mossadeghs als Regierungsoberhaupt eingesetzt.

FAKHRI wird auf ihrem rauschenden Fest als Gastgeberin bewundert. FAEZEH ist ebenso neu aufgeblüht und erlebt zum ersten Mal freien offenen Kontakt mit anderen, auch wenn sie sich im Hintergrund der Abendgesellschaft um die wieder schwerkranke ZARIN kümmert. Als Munis’ Bruder plötzlich auftaucht und sie zu seiner zweiten Frau nehmen will, lehnt sie entschieden ab. Während die Rebellen in der Stadt mit ihrer illegalen Druckerei ausgehoben werden, tauchen die Militärs auf dem Fest auf und wollen das Haus durchsuchen. Sie lassen sich jedoch bei gutem Essen befrieden und unterhalten sich angeregt mit den anderen Gästen, bevor sie wieder abziehen.